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  • AutorenbildDaniel Rieß

Sicherheit auf deinem Roadtrip - 12 Tipps die du beim „Freistehen“ unbedingt beachten solltest

Weit und breit keine Menschenseele, ganz alleine an einem See oder an einem Fluss, vielleicht mitten in einem stillen und verlassenen Wald, nur du und dein mobiles Zuhause mitten in der Wildnis und unbedingt mit dem notwendigen Respekt und im Einklang mit der Natur. Wie auch dein Roadtrip mit einem Wohnmobil, Camper oder Van zu einem absoluten und vor allem sicheren Erlebnis werden kann, erfährst du in diesem Beitrag!

Nach einigen vergangenen Wohnmobil-Roadtrips durch die verschiedenen Teile Europas, haben auch wir das Reisen und vor allem die Vorzüge eines fahrenden Reisebegleiters lieben und schätzen gelernt. Vor allem das sogenannte „Freistehen“ hat es uns hierbei angetan. Die, auf unseren Reisen gesammelten, Erfahrungen haben uns zwischenzeitlich so weit gebracht, dass wir auf unseren Roadtrips hauptsächlich, wenn nicht sogar komplett autark in der Natur übernachten. Unsere Voraussetzung Nummer 1 ist hierbei der vollumfängliche Respekt gegenüber der Natur sowie gegenüber den Einheimischen. Wenn dazu noch gewisse Sicherheitstipps beachtet werden, kann auch euer Roadtrip zu einem ganz besonderen und unvergesslichen Erlebnis werden!


Bevor wir nun zu meinen 12 Sicherheitstipps beim „Freistehen“ kommen, ist es mir sehr wichtig eines zu erwähnen. Wir haben folgenden Tipps bei sämtlichen Roadtrips beachtet. Zu Problemen kam es aber tatsächlich noch nie. Seid, wenn es beim ersten Mal vielleicht auch etwas ungewohnt ist, mutig und genießt diese wundervolle und prägende Art zu reisen!






1: Kenne dein Reiseziel!

Bevor du mit deinem Wohnmobil oder Camper zum „Freistehen“ aufbrichst, solltest du dich mit deinem Reiseziel vertraut gemacht haben. In gewissen Ländern oder Regionen ist das „Freistehen“ zum Beispiel verboten. Gerne wird man am Abend durch die Polizei aufgefordert, den Stellplatz zu verlassen. Für die Sicherheit ist es immer kontraproduktiv, sich in der Dunkelheit einen neuen Stellplatz zu suchen. Tipp: Die skandinavischen Länder sind zum „Freistehen“ zum Beispiel perfekt geeignet.



2: Checke Bewertungen!

Die Apps von Park4Night und Campercontact sind sicherlich die beiden häufigst genutzten Apps für die Stellplatzsuche. Nutzt hier die Erfahrung der Community! In den jeweiligen Stellplatz-Bewertungen erhält man relativ schnell Hinweise auf mögliche Sicherheitsprobleme. Checkt daher im Vorfeld die jeweiligen Bewertungen und teilt anschließend eure Erfahrungen!



3: Meide Ballungsgebiete!

Es empfiehlt sich Ballungsgebiete zum „Freistehen“ zu meiden. Vor allem in manchen Großstädten und dessen Vororte, ist die Gefahr, Opfer eines Einbruchs zu werden, höher als irgendwo im Nirgendwo. Die Nähe zu größeren Städten fördert das organisierte Verbrechen und erhöht somit das Risiko.



4: Beachte Warnungen von Locals!

Wenn du stets freundlich, respektvoll und mit einem Lächeln Einheimischen begegnest, entstehen gerne nette Gespräche. Nutze die Gelegenheit und Frage nach der Sicherheit an diesem Ort. Locals kennen die Gegend am besten und können euch oftmals mit wertvollen Tipps zur Sicherheit versorgen.



5: Vermeide sichtbare Wertgegenstände!

Lasse keine Wertgegenstände offen und sichtbar in deinem Fahrzeug liegen. Langfinger könnten dich unbemerkt beobachten und somit aufmerksam auf dich werden.



6: Belasse den Schlüssel am gleichen Ort!

Der Autoschlüssel und die Macht der Gewohnheit. Falls du in der Nacht deinen Stellplatz doch plötzlich verlassen musst, was bei einer guten Stellplatzwahl kaum der Fall sein sollte, ist es erfahrungsgemäß sehr nützlich, den Autoschlüssel immer am gleichen Ort und in der Nähe deines Schlafplatzes abzulegen. Nutzt du für deinen Schlüssel immer den gleichen Ort zur Ablage wird man, auch wenn es vielleicht einmal schneller gehen muss, garantiert fündig.



7: Lasse den Autositz frei!

Das Leben im Wohnmobil oder Camper kann sich manchmal etwas enger gestalten und so wird gerne jeder freie Platz genutzt. Lasse vor allem in der Nacht den Autositz frei und schaue, dass dieser gut zugänglich ist. Mit dieser Vorkehrung lässt sich kostbare Zeit beim plötzlichen Wegfahren sparen.



8: Lasse keine Gegenstände draußen stehen!

Wenn man vor allem in der Nacht kurzfristig und zügig seinen Stellplatz verlassen möchte, können Campingutensilien, die sich vor dem Fahrzeug befinden, hinderlich sein. Auch wenn es manchmal mit etwas mehr Aufwand verbunden ist, lohnt es sich alle Sachen über die Nacht im Fahrzeug zu verladen. Spanne zudem über Nacht keine Wäscheleinen zwischen deinem Fahrzeug und anderen Gegenständen.



9: Parke in Fahrtrichtung!

Es bietet sich beim „Freistehen“ an, in Fahrtrichtung zu parken. Muss man seinen Stellplatz schnell verlassen, hat man besonders bei Nacht keine Zeit das Fahrzeug aus seinem Stellplatz heraus zu winken. Zu diesem Tipp sollten auch Auffahrkeile so positioniert werden, dass man direkt losfahren kann. Diese könnte man dann zur Not auch zurücklassen.



10: Spanngurte als Sicherung!

Auf einem Roadtrip gehören schmale Spanngurte zu unserer Standardbeladung. Die Gurte lassen sich für alle möglichen Dinge verwenden. Wir nutzen die Spanngurte beim „Freistehen“ aber hauptsächlich zur zusätzlichen Sicherung der Türen. Ganz einfach lassen sich die verschiedenen Türen, zusätzlich zum eigentlichen Schließmechanismus, bombenfest verzurren. So ist ein Eindringen in das Fahrzeug über die Türen nicht mehr möglich. Hier der Link zu unseren Spanngurten



11: Kenne die Notrufnummer!

Wenn du auf deinem Roadtrip Hilfe benötigen solltest, ist es ratsam im Vorfeld die Notrufnummern für das jeweilige Reiseland zu kennen. In Europa ist der Notruf zum Beispiel hauptsächlich über die europaweite Notrufnummer 112 zu erreichen.



12: Höre auf dein Bauchgefühl!

Zum Schluss folgt einer meiner wichtigsten Tipps. Höre unbedingt auf dein Bauchgefühl! Verlasse einen Stellplatz, wenn irgendein ungutes Gefühl im Bauch liegt. Wir standen schon auf den schönsten Stellplätzen, jedoch hatte uns manchmal ein unwohles Bauchgefühl von einer Übernachtung abgeraten. „Toi Toi Toi“, aber vielleicht war dieses gewisse Bauchgefühl bisher immer ein Garant für unbeschwerte und unproblematische Übernachtungen. Man weiß es nicht :).


 

Na? Schon eigene Erfahrungen mit diesen Sicherheitstipps gemacht oder gibt es weitere Hinweise, die du mit uns teilen möchtest? Nutze für deine Erzählungen gerne die Kommentarfunktion direkt unter diesem Beitrag. Ich und die Community freuen uns von dir zu hören!

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