• Daniel Rieß

Zermatt mit dem, wie ich finde, schönsten Berg der Alpen - Dem Matterhorn

Viele Berggeschichten wurden bereits im Schweizer Zermatt geschrieben. Hauptsächlich dreht es sich hier natürlich um den markant schönen und 4478m hohen Hauptdarsteller Zermatts - dem Matterhorn. Für mich ist dieser Gipfel ein Paradeberg und zählte zu einem Ort, den ich mindestens einmal im Leben besucht haben wollte. Nun war es Zeit selbst nach Zermatt zu reisen um eine eigene kleine Geschichte über das Dorf und den Berg zu schreiben. Herzlich willkommen in und um Zermatt!

12.07.2020 | Anreise und Zermatt

Endlich war es soweit! Schon seit längerer Zeit hatte ich mit dem Schweizer und im Kanton Wallis liegenden Bergdorf Zermatt geliebäugelt. Mit dem Matterhorn war Zermatt nämlich ein Reiseziel auf meiner Liste, das ich im Leben mindestens einmal besucht haben wollte! Somit machten wir uns am Sonntagmorgen den 12.07.2020 auf in Richtung Schweiz. Im Vorfeld war es eigentlich geplant erst einen Tag später nach Zermatt zu reisen. Kurzfristig konnten wir es jedoch organisieren bereits einen Tag früher aufzubrechen, was man deutlich an der angenehmen und staufreien Verkehrslage bemerkte.

Um nach Zermatt zu kommen, nutzten wir die vom Navigationsgerät vorgeschlagenen schnellste Route die mit rund fünfeinhalb Stunden angesetzt war. Nach der Schweizer Grenze führte uns daher unser Weg an der Hauptstadt Bern und anschließend an Thun vorbei. Kurz vor Thun kamen so langsam die großen und mit schneebedeckten Berggipfel zum Vorschein, die bereits erste Eindrücke der Schweizer Bergwelt bescherten. Nachdem wir am Thunersee die Autobahn verlassen hatten, wurde es zudem idyllischer und es sah so aus, wie man es sich in der Schweiz vorstellte. Holzhäuser, grüne Weiden mit Kühen und Berge gestalteten das Landschaftsbild. Nach einigen Kilometern war jedoch abrupt und ungeplant STOP!

Wir waren nämlich in Kandersteg angekommen, von wo aus nur noch ein Autozug in den Kanton Wallis führte. Für uns kam der bevorstehende Autozug völlig überraschend, da wir zuvor keinerlei Schilder oder Hinweise wahrgenommen hatten. Wir befanden uns in der Autoschlange und somit gab es auch keinen Weg mehr zurück. Der Zug kostetet 29,50CHF und wurde dann dennoch zu einem ungeplanten und interessanten Erlebnis. Als es dann mit dem Verladen los ging, bahnten wir klappernd unseren Weg auf den schmalen Waggon des Autozuges. Wir waren das erste Fahrzeug auf diesem Zug und somit direkt hinter dem Triebwagen. Hinter uns reihten sich zahlreiche weitere Fahrzeuge die nach Wallis wollten. Nachdem der Autozug voll beladen war ging es auch schon los. Nur ein kurzes Stück führte unsere etwas andere Bahnfahrt im Freien entlang und schon tauchten wir in den 14,6km langen Lötschbergtunnel ein. Es war stockdunkel und zugegebenermaßen eine etwas mulmige Angelegenheit. Unser kleiner Mann schaute bereits nach den ersten Metern im Tunnel, wollen wir es einmal etwas harmloser ausdrücken, sehr skeptisch aus seinem Kindersitz. Nach unserer Zugfahrt ging es dann vom Bahnhof Goppenstein weiter durch das Wallis nach Zermatt. Da Zermatt komplett autofrei ist, fuhren wir bis in die Gemeinde Täsch und stellten unser Auto im dortigen Matterhorn Terminal ab. Das Parkhaus befindet sich direkt am Bahnhof, von diesem wir dann mit dem Zug weiter nach Zermatt fuhren. Das Ticket für unseren Stellplatz im Matterhorn Terminal, sowie die Fahrkarten für den Zug nach Zermatt, kauften wir im Vorfeld bequem online. Auf der Bahnfahrt nach Zermatt wurde kurz vor dem Bahnhof

zum ersten Mal ein kleiner Teil des Matterhorns sichtbar und verursachte zugegebenermaßen etwas Gänsehaut. Da wir wie bereits erwähnt, spontan einen Tag früher nach Zermatt reisten, hatten wir uns genau so spontan, im Alpen Resort Hotel Zermatt eingebucht. Vom Zermatter Bahnhof ging es dann samt Gepäck wenige Meter zu unserem ersten Hotel wo eine kleine Überraschung auf uns wartete.

Da unsere gebuchte Zimmerkategorie vermutlich überbucht war, erhielten wir zu unseren Gunsten ein kostenfreies Upgrade für ein Zimmer mit Matterhorn Blick. Das Wetter war spitze und so hatten wir von unserem Hotelzimmer zum ersten Mal einen Blick auf das imposante und beeindruckende Matterhorn. Da wir am späteren Mittag in Zermatt angekommen waren, erholten wir uns kurz von unserer Anreise, machten uns etwas frisch und gingen dann mit dem Kinderwagen auf unsere erste Erkundungstour im berühmt berüchtigten Bergdorf am Matterhorn. Durch die weltweite Bekanntheit, hat der Tourismus in Zermatt natürlich einen hohen Stellenwert. So waren auch sonntags sämtliche Geschäfte geöffnet. Auf den schmalen Straßen in der Zermatter Ortsmitte war einiges los, so verließen wir diese nach einer Weile und machten uns über noch schmalere Nebenwege auf in den alten Dorfteil und konnten hier die traditionell gebauten Wohnhäuser, Speicher und Scheunen begutachten. Immer wieder blitze zwischen den Gebäuden das Matterhorn hervor und begeisterte aus den verschiedenen Perspektiven. Nachdem wir uns am Abend gemütlich auf unserem Hotelbalkon, Käse, Brot, Oliven und ein Schlückchen Rotwein mit Blick auf den Zermatter Hausberg schmecken ließen, machten wir uns nochmals auf und gingen zu Fuß bis an das andere Ende von Zermatt. Von hier aus hatten wir dann einen wunderbaren Freiblick auf den, wie ich finde, schönsten Berg der Alpen. Wir verweilten hier und genossen diesen einmaligen Anblick auf diesen gigantischen Berg und freuten uns auf die weiteren Erlebnisse in und um Zermatt.


Der Bahnhof Täsch mit dem Matterhorn Terminal



Mit der Matterhorn Gotthard Bahn ging es von Täsch nach Zermatt



Im autofreien Zermatt angekommen



Der erste richtige Blick auf das Matterhorn



Das Zermatter Gemeindehaus mit großem Alphorn



In Zermatt wurden schon zahlreiche Berggeschichten geschrieben



Das Matterhorn als absoluter Lieblingsberg versprach große Begeisterung



Die Zermatter Ortsmitte mit zahlreichen Restaurants und Geschäften



Traditionelle Wohn- und Geschäftshäuser in der Ortsmitte



Das Matterhorn war aus jeder Perspektive ein Blickfang



Alpenglühen am Matterhorn



Das Matterhorn



Das Matterhorn



Das Matterhorn



Das Matterhorn




13.07.2020 | Zermatt

Nach einer angenehmen Nacht und unserem Frühstück packten wir unsere Koffer um unsere geplante Unterkunft zu beziehen. In Zermatt findet fast der gesamte Verkehr mit kleineren Elektro-Fahrzeugen statt. So ließen auch wir uns von unserem Hotel aus von solch einem Fahrzeug abholen. Nachdem alles eingeladen war, ging es durch die schmalen Straßen auf die andere Seite von Zermatt. Das Boutique Hotel Matthiol liegt nämlich im Ortsteil Winkelmatten. Der Name des Boutique Hotels leitet sich von der violett blühenden Bergblume Matthiola ab und gedeiht passend dazu zwischen Dorf und Wald und lädt dort seine Besucher zum Erholen und Entdecken ein. Nachdem wir im Boutique Hotel eingecheckt hatten, konnten wir sogar vor der regulären Check-In Zeit unser Zimmer zu beziehen, was wir sehr gerne in Anspruch nahmen. Wir waren von unserem Zimmer mehr als begeistert! Stilvolle Gemütlichkeit könnte unser Zimmer wohl nicht besser beschreiben. Unser Spa Doppelzimmer war mit hochwertigen Materialien und Einrichtungsgegenständen ausgestattet. Die Liebe zum Detail war nicht zu übersehen. Ein absolutes Highlight war natürlich die freistehende Badewanne mit Blick in die Natur. Hier konnte man es sich bei einem warmen Bad so richtig gut gehen lassen. Neben den persönlichem Spa-Angebot, sorgten die rustikal hervorstehenden Holzbalken und das bequeme Boxsprinbett für einen gemütlichen Aufenthalt. Wir freuten uns auf eine schöne Zeit im Boutique Hotel Matthiol, welches ich meinen Lesern sehr gerne weiterempfehlen möchte. Weitere und ausführlichere Informationen zur Unterkunft gibt es im Bereich Deine Reise“ oder direkt auf der Website des Boutique Hotel Matthiol.

Nachdem wir es uns ein wenig gemütlich gemacht und unser Gepäck verräumt hatten, ging es für uns erneut zu Fuß auf eine ausgiebige Erkundungstour durch Zermatt. In nur kurzer Zeit erreicht man vom Hotel die Zermatter Ortsmitte mit zahlreichen Restaurants und Geschäften. Wenn das Wetter mitspielt, hat man bis dort hin natürlich auch immer einen Blick auf das Matterhorn. Leider lag an unserem zweiten Tag die Spitze des Matterhorns den ganzen Tag in dichten Wolken. Wir schlenderten gemütlich durch Zermatt und nahmen uns das Bergdorf genauer unter die Lupe. Hier fiel uns die interessante Bauweise der älteren Holzhäuser auf, die wie auf einer Art Stelzen aus Stein errichtet wurden. Trotz der laufenden Corona Pandemie, war in der Ortsmitte einiges los. Trotzdem konnte man schön zwischen Trubel und gemütlicher Bergdorf-Atmosphäre wählen. Verließ man nämlich die Ortsmitte über die vielen schmalen Wege, kehrte schnell wieder Ruhe ein. Zum anderen besuchten wir verschiedene Geschäfte um uns das ein oder andere Andenken für Zuhause zu sichern. Das dies in der Schweiz etwas kostspieliger ausfallen kann, brauche ich Euch sicherlich nicht zu erzählen, bzw. solltet Ihr diesen Faktor bei einer Reise in die Schweiz auf jeden Fall mit einplanen. Es war in so gut wie allen Bereichen, die wir genutzt hatten fast doppelt so teuer wie bei uns in Deutschland. Die tolle Atmosphäre und die Bergkulisse mit dem Matterhorn und umliegenden Gebirge, ließ diesen Punkt jedoch schnell wieder in den Hintergrund rücken. Am späteren Nachmittag schauten wir am Zermatter Bergsteigerfriedhof vorbei der sich in

der Ortsmitte direkt an der Pfarrkirche St. Mauritius befand. Der Friedhof ist öffentlich zugänglich und berührender Zeuge der Bergsteigerunglücke der Zermatter Bergwelt. Einige verunglückte Alpinisten erhielten hier das letzte Denkmal. Besonders die Inschriften der Grabsteine und die teilweise am Grab niedergelegten Ausrüstungsgegenstände der Verstorbenen verursachten Gänsehaut. Der Friedhof belegte wieder einmal welche Gefahren der Bergsport mit sich bringt. Nach unserer Entdeckungstour durch Zermatt ließen wir den Abend bei leckerer Pizza und Pasta in einer Pizzeria ausklingen und liefen dann wieder zurück in unser Hotel. Hier machten wir es uns schön gemütlich und unser Knirps durfte

die tolle große Badewanne in unserem Zimmer ausprobieren. Er hatte sichtlich Spaß dabei.


Das Boutique Hotel Matthiol



Mit viel Gemütlichkeit hieß uns das Hotel willkommen



Unser Spa Doppelzimmer während unserem Aufenthalt



Ausgestattet mit hochwertigen Einrichtungsgegenständen



Eine Badewanne für Wohlfühlmomente



Mit Liebe zum Detail



Platz und Zeit zum Relaxen



Das Zimmer verfügte über einen eigenen Spa Bereich



Das Matterhorn von Wolken umgeben



Zahlreiche Seil- und Bergbahnen führen von Zermatt in luftige Höhe



Die Matterhorn Express Seilbahn mit dem Matterhorn



Bergdorf-Romantik



Auf dem Weg in den alten Dorfteil



Gebäude in traditioneller Bauweise



Zurück in der Dorfmitte



Tolle Holzhäuser im Schweizer Stil



Tolle Holzhäuser im Schweizer Stil



Der Kirchturm der Pfarrkirche St. Mauritius in der Dorfmitte



Tragödien auf dem Bergsteiger Friedhof in Zermatt



Berührende Bergsteigerunglücke




14.07.2020 | Mit der Gornergrat Bahn auf den Gornergrat

Eines hatte ich mir in der Vergangenheit immer gesagt, wenn ich einmal nach Zermatt kommen

würde, wollte ich auch mit der traditionellen und höchstgelegenen Zahnradbahn Europas einmal auf den Gornergrat in 3089 Meter über dem Meeresspiegel fahren. Diesem Wunsch kam ich dann natürlich

auch nach und war gespannt was uns erwarten würde. Die Tickets organisierten wir bereits im Vorfeld um längere Wartezeiten im Terminal zu vermeiden. Zu Fuß ging es nach einem leckeren Frühstück im modernen und schön eingerichteten Frühstücksraum unseres Hotels erneut in Richtung Zermatter Ortsmitte. Gegenüber des Bahnhofs befand sich nämlich das Gornergrat Terminal von wo aus die Fahrt mit der Gornergrat Bahn los ging. Die elektrisch betriebene Zahnradbahn wurde im Jahr 1898 offiziell eröffnet und ist in Zermatt ein genauso fester Bestandteil wie das Matterhorn. Die Bahn verkehrt an 365 Tagen im Jahr zwischen Zermatt und dem Gornergrat und beschert ihren Fahrgästen zu jeder Jahreszeit ein besonderes Erlebnis. Die Gornergrat Bahn passiert auf ihrer Panoramafahrt die Haltestellen Findelbach, Riffelalp, Riffelberg, Rotenboden und erreicht anschließend den Gornergrat. Möchte man die Landschaft zu Fuß genießen, kann man beliebig an den genannten Haltestellen Fahrkarten kaufen und in die Bahn zusteigen. Die Gornergrat Bahn legt auf ihrer Fahrstrecke von 9,34 Kilometern rund 1484 Höhenmeter zurück. Dabei passiert die Bergbahn kaum eine Tunnelanlage und man hat auf der

33 Minütigen Bergfahrt einen fast durchgängigen Freiblick. Um während der Fahrt einen uneingeschränkten Blick auf das Matterhorn zu haben, empfehle ich bei der Bergfahrt einen Platz auf der rechten Seite im Zug zu auszuwählen. Auch wir wählten bewusst die rechte Seite aus und fuhren zuerst bis ganz nach oben auf den Gornergrat. Leider versteckte sich das Matterhorn auch heute hinter dichten Wolken, was wirklich sehr schade war. Nichtsdestotrotz konnten wir das umliegende Gebirge

mit den verschiedenen Bergketten während der Bergfahrt genießen. Euch interessieren weitere Informationen über die Gornergrat Bahn? Dann schaut in meinem Bereich „Deine Reise“ oder direkt

auf der Website der Gornergrat Bahn vorbei! Auf dem Gornergrat und 3089 Metern angekommen eröffnete sich uns ein sehr beeindruckendes Berg- und Gletscherpanorama. Auch die Temperaturen waren in luftiger Höhe spürbar kühler. Zum Glück hatten wir lange Kleidung mit im Ausflugsgepäck. Vom Endbahnhof Gornergrat gingen wir noch weitere Höhenmeter nach oben. Vorerst vorbei am markanten 3100-Kulmhotel mit Expeditionsbasis, einem schmalen steinigen Weg hinauf, auf die darüber liegende Aussichtsplattform. Von der Aussichtsplattform hatten wir einen 360° Rundblick auf die umliegende Bergwelt. Bei einer unbedeckten Freisicht, hat man von hier aus einen Blick auf über 20 Viertausender. Nach einem ausgiebigen Fotostop gingen wir wieder zurück zum Berghotel in dem neben dem Hotel und Restaurantbetrieb zudem ein Souveniershop beherbergt ist. Anschließend ging es für uns in alpines Gelände. Vom Gornergrat bieten sich zahlreiche Berg- und Wandertouren in die Umgebung an. Selbst mit Kleinkind konnten wir problemlos unsere Bergtour zu den tiefer liegenden Bergbahnstationen durchführen. Es hatte Spaß gemacht durch die Berglandschaft zu gehen und für unseren Leon gab es gefühlt hinter jedem größeren Stein etwas Neues zu entdecken. Zudem hatte ich während der ganzen Tour immer ein Auge auf das Matterhorn, das sich auch weiterhin hinter den Wolken versteckte. Teilweise machte es kurz den Anschein, als würden die Wolken zur Seite weichen, jedoch löste sich Wolke für Wolke ab und versperrte die Sicht auf den Paradeberg. Da wir nun etwas Hunger bekommen hatten, wollten wir in eine Berghütte einkehren. Da im Bereich Riffelberg alles geschlossen hatte, stiegen wir hier wieder in die Gornergrat Bahn um weiter in Richtung Tal zu kommen. An der Haltestelle Riffelalp entschieden wir uns dann spontan auszusteigen um hier vielleicht noch eine geöffnete Hütte zu finden. Hier wurden wir nach wenigen hundert Metern fündig und konnten uns einen schönen Platz auf der Terrasse mit direktem Blick auf das Matterhorn ergattern. Hier hatten wir während einem leckeren Apfelkuchen sogar das Glück, das Matterhorn für kurze Zeit fast wolkenfrei bestaunen zu können. Leider zog am späten Nachmittag wieder etwas Nieselregen auf und ging bis wir am Abend wieder zurück im Tal angekommen waren zu immer wiederkehrenden Regenschauern über. Das Wetter hat man einfach nicht in der Hand, aber letztlich gibt es ja nur schlechte Kleidung und kein schlechtes Wetter :). Im Tal angekommen kehrten wir in ein Vegi-Restaurant in der Dorfmitte ein und ließen es uns bei einem leckerem Abendessen gut gehen. Etwas müde und geschafft gingen wir durch das verregnete Zermatt zurück in unser Hotel und freuten uns auf unser gemütliches Zimmer.


Wolkenspiel am Matterhorn



Bei freier Sicht hat man von vielen Stellen in Zermatt eine tolle Sicht auf das Matterhorn



Vom Matterhorn Terminal ging es mit der traditionellen Gornergrat Bahn auf den Gornergrat



Nach einer beeindruckenden Bergfahrt auf dem Gornergrat angekommen



Die Gornergrat Bahn glänzt in einem schönen orangenen Farbton



Auf dem Gornergrat



Das 3100-Kulmhotel mit Expeditionsbasis



Die beeindruckende Bergwelt um Zermatt



Gletscherlandschaften zwischen den Berggipfeln



Vom Gornergrat hat man den Blick auf über 20 Viertausender



Helikopter der Air Zermatt



Die Gornergrat Bahn



Gletscher und Wasserfälle zeichnen das Bergbild



Leider versteckte sich der Hauptdarsteller hinter dichten Wolken



Freier zeigte sich das Matterhorn während unserem Ausflug auf den Gornergrat leider nicht



Die Gornergrat Bahn ist in der Berglandschaft um den Gornergrat ein ebenso willkommenes Fotomotiv



Das Matterhorn war auch in Wolken ein gigantisches Bergmassiv




15.07.2020 | Zermatt und Rückreise

Die Zeit verging wieder einmal wie im Fluge und so stand auch schon wieder unser Abreisetag vor der Tür. Gerne wären wir noch länger geblieben, aber jede Reise geht auch wieder einmal zu Ende. Da die Check-Out Zeit im Boutique Hotel Matthiol erst auf 12:00Uhr angesetzt war, hatten wir noch den ganzen Vormittag um die Zeit im Hotel zu genießen. Zudem nutzten wir den Hotelservice und ließen uns an unserem Abreisetag das Frühstück direkt auf unser Zimmer liefern. Diese Möglichkeiten hatten wir bis jetzt noch nirgends und war eine wirkliche Annehmlichkeit die wir bestimmt wieder in Anspruch nehmen würden. Nachdem wir mit der Rezeption unsere Abreisezeit bekannt gegeben hatten, organisierte diese erneut pünktlich und zuverlässig unseren Transfer zurück zum Bahnhof. Wir verabschiedeten uns somit von Zermatt und nahmen die Matterhorn Gotthard Bahn zurück in die Gemeinde Täsch wo unser Auto wohlbehalten auf uns wartete. Für unsere Rückfahrt entschlossen wir uns nicht mehr mit dem Autozug zu fahren, sondern die alternative Strecke über den Nufenpass, Gotthardpass vorbei am Vierwaldstättersee über Zürich und Schaffhausen zurück nach Deutschland zu wählen. Die Strecke führt vorerst über einige Landstraßen sowie kleinere Schweizer Dörfer und ist von der Landschaft sehenswert. Besonders gut hatte uns die Fahrt über den Nufenpass gefallen der auf einer Höhe von 2478 Metern den Kanton Wallis mit dem Kanton Tessin verbindet. Zum anderen muss man dazu sagen, dass sich die alternative Strecke doch ziemlich in die Länge zieht. Daher würden wir beim nächsten Mal vermutlich die gleiche und schnellere Strecke wie auf der Anreise wählen. Nachdem wir im Bereich Zürich etwas im Stau standen, kamen wir am Abend gut und mit zahlreichen tollen Eindrücken zuhause im Schwabenländle an.


Schmale Straßen auf dem Nufenpass



Der Nufenpass sorgte nochmals für ein Bergerlebnis



Schroffe Berggipfel mit viel Geröll



Schneefelder auf der Passhöhe



Auf der Passhöhe zwischen dem Kanton Wallis und dem Kanton Tessin



Unsere letzte Fahrt durch die Berge führte über den Gotthard Pass


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