• Daniel Rieß

Ich war noch niemals in New York - Das sollte sich nun ändern

Nach unseren Erlebnissen und zahlreichen neu gewonnenen Eindrücken in Südflorida, schritten wir auf unserer ersten USA-Reise zu unserer zweiten Etappe. Abschließend hatten wir nämlich mehrerer Tage in New York City geplant. Unsere Erwartungen an die Stadt wurden in großem Stile übertroffen.

Nach einem angenehmen Inlandsflug von Fort Lauderdale nach New York, kamen wir nach rund drei Stunden am Sonntag den 15.08.2010 wohlbehalten auf dem John F. Kennedy Flughafen an. Von hier aus nahmen wir uns ein typisches Yellow-Cab Taxi um nach Manhattan zu kommen. Nach einigen Kilometern zeigten sich bereits die riesigen Wolkenkratzer am Horizont. Wir waren sehr gespannt was uns erwarten würde! Umso näher wir der Stadt kamen, umso größer wurde die Vorfreude. Unser Hotel lag in einer Nebenstraße vom berühmten und immer belebten Times Square. Daher hatten wir einen guten Ausgangspunkt um während unserem dreitägigen Aufenthalt zahlreiche Hot-Spots besichtigen zu können. Da sich zur gleichen Zeit unseres Aufenthaltes, Freunde in New York befanden, nutzen wir die Gelegenheit um Abends gemeinsam essen zu gehen. Als Treffpunkt wählten wir direkt den Times Square aus. Als wir eine Weile auf unsere Verabredungen gewartet hatten, konnten wir bereits einige Eindrücke der belebten Stadt erfahren. Uns wurde es regelrecht schwindelig vor diesen Massen an Menschen. Überall wuselte es, leuchtetet es und es ertönten verschiedene Geräusche. Zu beginn waren diese Eindrücke etwas gewöhnungsbedürftig und entwickelten sich schnell zur Faszination. Auf dem Weg zum Restaurant ging es gerade so weiter, tausende Eindrücke überrollten uns regelrecht.

Das Essen war super und wir beschlossen im Nachgang noch etwas weiter zu ziehen. Auf der Suche nach einer gemütlichen Bar ertönten irgendwann die Sirenen. Irgendwo musste etwas passiert sein! Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei kamen aus allen Ecken und hielten vor einem großen Wolkenkratzer. Für mich als Feuerwehrmann war das natürlich ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Schnell war am Verhalten der Passanten klar, dass die Rettungskräfte in New York wohl einen etwas anderen Stellenwert haben als bei uns in Deutschland. Sie wurden regelrecht gefeiert. Wir waren von dem kurzen Aufenthalt in New York City bereits so "geflasht", dass wir uns in einem Irish-Pub nieder ließen und einfach nur diese gigantische Stadt feierten. Wir waren gespannt was uns noch alles erwarten würde.













Die erste Nacht in New York war kurz aber voller Spaß! Daher ging es an unserem zweiten Tag in

Big-Apple erst etwas später los. Leider verloren wir dadurch etwas Zeit, aber manche Feste muss man eben feiern wie sie fallen ;). Wir ließen es entspannt angehen und wollten uns durch die Stadt treiben lassen. Über das Empire State- und Flatiron Building gelangten wir zur Stelle, an dem sich vor dem Terroranschlag die zwei Türme des World Trade-Centers in die Höhe ragten. Hier war es eine sehr sehr bedrückende Stimmung. Zufällig kamen wir hier auch in ein kleines Lebensmittelgeschäft, in diesem Bilder ausgehängt waren, die deutlich zu verstehen gaben, was sich an diesem Ort am 11. September 2001 abgespielt haben muss. Einfach schrecklich und kaum zu glauben!

Weiter gingen wir zum Statue of Liberty View Point, um aus der Ferne einen Blick auf das wohl mit bekannteste Bauwerk der Stadt werfen zu können. Auf die Freiheitsstatue! Hier freuten wir uns jedoch noch während unseres Aufenthalts einen Ausflug nach Liberty Island zu machen, um noch dichter an das Wahrzeichen zu kommen. Unseren Tag rundeten wir mit einem Besuch der Grand Central Station ab. Der Bahnhof in Manhattan ist durch zahlreiche Filme weltbekannt. Immer wieder ein tolles Gefühl auf einmal an Plätzen zu stehen, die einem aus dem vergangenem Kino-Blockbuster bekannt waren.

Die vergangene Nacht hing uns noch etwas in den Knochen. Daher beschlossen wir den Abend recht früh mit einem Abendessen von Mc Donalds auf unserem Hotelzimmer abzuschließen.




















Ausgeschlafen und voller Energie konnten wir uns in unseren letzten vollen Tag in Manhattan stürzen! Über die Fifth-Avenue machten wir uns auf zum Rockefeller Center. Nach einem Fotostopp schlenderten wir weiter um in den Central Park zu gelangen. Der Park im Zentrum Manhattans zählt an manchen Tagen bis zu 500.000 Besucher und ist somit die grüne Lunge New Yorks. Auch hier findet man bekannte Filmstellen wie z.B. aus dem Weihnachtsklassiker "Kevin allein in New York". Das nächste Ziel war bereits wie am Vortag der Statue of Liberty View Point. Von hier aus ging es mit der Fähre nach Liberty Island. Auf dem Weg dorthin, ließen wir die Skyline von Manhattan Stück für Stück hinter uns. Auf Liberty Island angekommen, waren wir ziemlich baff. Wir konnten es irgendwie nicht richtig glauben nun genau an der Freiheitsstatue von New York zu stehen. Auch der Blick von hier auf die Skyline von New York war klasse. Wir genossen die Zeit und konnten einige schöne Erinnerungsfotos schießen. Jedem Besucher der Stadt, können wir einen Ausflug auf die kleine Insel mit der Freiheitsstatue nur wärmstens empfehlen. Über die Wallstreet gingen wir weiter zur Brooklyn Bridge. Von hier aus wollten wir die New Yorker Skyline bei Nacht erleben. Der bekannte Brückenbau ist bei Tag und bei Nacht natürlich der Hot-Spot schlechthin um die Skyline vor den Toren Manhattans zu genießen. Wie Ihr lesen könnt, reihte sich in New York ein Highlight an das Andere. Auf dem Rückweg zu unserem Hotel gingen wir das letzte Mal bei Nacht über den Times Square und waren uns einig, New York irgendwann noch einmal zu bereisen. Dann jedoch mit mehr Zeit im Gepäck.






























Die vergangenen Tage mit zahlreichen Eindrücken fegten an uns vorbei und so stand auch unser Abreisetag bereits wieder vor der Tür. Da unser Rückflug jedoch erst um 22:05Uhr ging, hatten wir noch ein paar letzte Stunden in New York. Um New York City aus der Vogelperspektive betrachten zu können, machten wir uns heute nochmals auf den Weg zum Empire State Building. Dieses Mal ging es jedoch auf die Aussichtsplattform, die sich im 102. Stock befand. Wow, was für eine Aussichts- und Abschiedsmöglichkeit! Einen wichtigen Tipp möchte ich Euch hier jedoch mit auf den Weg geben. Natürlich ist es ziemlich nice, einmal auf dem Empire State Building gewesen zu sein. Das coolere Foto bekommt ihr jedoch sicherlich von der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers. Von hier aus habt Ihr dann nämlich das markante Empire State Building mit auf dem Foto ;).

Nach unserem kleinen Höhenflug ging es in das New Yorker Feuerwehrmuseum. Neben Informationen zur New Yorker Feuerwehr, kann man im Museum eine Ausstellung mit originalen und in Mitleidenschaft gezogenen Gegenständen des 11. Bevor es dann schon wieder zum Flughafen ging, besuchten wir noch ein paar Shops auf dem Times Square um die letzten Einkäufe zu erledigen. Unser mentales Gepäck war voller gigantischer Erlebnisse und Eindrücke. Irgendwann werden wir sicherlich wieder kommen!













#usa

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